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Konzeptstudie

Digi Flash: Ein Konfigurator statt endloser Listen.

Ein Entwurf für den Chiptuning-Betrieb eines Kollegen. Die Idee dahinter: Wer sein Auto tunen will, wählt es in vier Schritten aus, statt es in Listen zu suchen.

Konzeptentwurf, nicht veröffentlicht.

RolleRecherche, Konzept, Design & Entwurf
KernstückFahrzeug-Konfigurator
StatusKonzeptstudie, nicht veröffentlicht
digi-flash.de
Startseite des Digi-Flash-Entwurfs: Überschrift „Maximale Performance für dein Auto“ neben dem Fahrzeug-Konfigurator, darunter eine Leiste mit Fahrzeugmarken.
Ausgangslage

Warum überhaupt ein Entwurf?

Digi Flash macht Chiptuning und Performance-Upgrades, der Betrieb eines Kollegen. Ich wollte an einem echten Fall durchspielen, wie ich an eine Seite herangehe: von der Frage, warum Besucher überhaupt kommen, bis zum fertigen Entwurf.

Eins vorab, weil mir Ehrlichkeit hier wichtig ist: Der Entwurf wurde nie veröffentlicht. Er ist eine Konzeptstudie, kein Kundenauftrag, und genau so zeige ich ihn auch.

Recherche

Die meisten Besucher wollen nur eins: wissen, was ihr Auto kann.

Bevor ich irgendwas gestaltet habe, habe ich mir angeschaut, wie Tuning-Seiten üblicherweise aufgebaut sind. Das Muster wiederholt sich: Wer sein Modell sucht, klickt sich durch lange Listen aus Hersteller, Baureihe und Motorvariante, oft über mehrere Unterseiten.

Dabei kommen die meisten Besucher mit genau einer Frage: Was geht bei meinem Auto, und was bringt es? Je länger der Weg zu dieser Antwort, desto mehr Leute springen vorher ab.

Daraus wurde die Kernidee des Entwurfs: Die Fahrzeugwahl ist nicht ein Menüpunkt. Sie ist die Seite.

Anforderungen

Vier Dinge musste der Entwurf können.

Erstens: das Fahrzeug in vier Schritten wählen, also Typ, Hersteller, Modell mit Baujahr und Motorisierung. Direkt im ersten Bildschirm, nicht hinter einem Menü versteckt.

Zweitens: Vertrauen sichtbar machen. Eine Leiste mit den betreuten Marken beantwortet die stille Frage „Können die auch mein Auto?“, ohne ein Wort Erklärtext.

Drittens: die Leistungen so ordnen, dass man sie beim Überfliegen erfasst. Und viertens: ein klarer Abschluss. Wer sein Fahrzeug gewählt hat, landet bei einer Anfrage, nicht im Nichts.

Gestalterisch sollte alles im roten Stil der Marke bleiben: dunkler Grund, Rot nur dort, wo etwas passieren soll.

Umsetzung

Der Konfigurator ersetzt die Suche.

Im Entwurf steht die Fahrzeugwahl gleichberechtigt neben der Headline: PKW, Motorrad oder LKW, dann Hersteller, Modell und Motorisierung. Vier Klicks bis „Potenzial berechnen“.

Detailansicht des Fahrzeug-Konfigurators: Tabs für PKW, Motorrad und LKW, darunter Auswahlfelder für Hersteller, Modell und Motorisierung sowie der Knopf „Potenzial berechnen“.
Vier Schritte, ein Knopf: der Konfigurator aus dem Entwurf.
Leiste mit Fahrzeugmarken aus dem Entwurf: Audi, Mercedes, Volkswagen, Porsche und BMW.
Die Marken-Leiste schafft Vertrauen, bevor der erste Satz gelesen ist.
Ergebnis

Ein fertiger Entwurf und ein Muster, das bleibt.

Herausgekommen ist ein kompletter Entwurf der Startseite: Konfigurator, Marken-Leiste, geordnete Leistungen und ein Kontaktformular als Abschluss.

Was ich daraus mitnehme, gilt für fast jeden lokalen Betrieb: Der Weg von „Ich habe ein Anliegen“ zu „Ich habe angefragt“ muss so kurz wie möglich sein. Genau dieses Muster stecke ich auch in Kundenseiten, vom Dachdecker bis zur Gastro.

Konzeptentwurf, nicht veröffentlicht.

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